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Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik

Bild zeigt Titelbild Verkehrsunfallstatistik
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik
Zahlen, Daten, Fakten zur Verkehrsunfallentwicklung im Mühlenkreis
KPB MI-LK / Thomas Bensch

Ein geringfügiger Anstieg bei der Gesamtzahl der Unfälle spiegelt sich auch im Verhältnis bei der Anzahl der Verkehrstoten wieder. Einen zweistelligen Anstieg an Unfallopfern gab es bei den Schwer- und Leichtverletzten. Bei den verunglückten Rad- bzw. Pedelecfahrern gab es eine deutliche Zunahme.

Die Gesamtzahl aller im Kreisgebiet von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle ist in 2018 um 113 auf 9487 gestiegen. Dies ist der vierte Anstieg in Folge.

So starben im vergangenen Jahr neun Menschen infolge von acht schweren Verkehrsunfällen auf den Straßen im Mühlenkreis. Obwohl jeder tödlich verlaufende Unfall einer zu viel ist, ist dies nach 2017 der zweitniedrigste Wert seit 1998.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg gegenüber 2018 um 146 auf 1059 (+16 Prozent).

Bei den Schwerverletzten stiegen die Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 44 Personen (+22,2 Prozent) auf nunmehr 242 Personen und bei den Leichtverletzten von 975 auf 1092 Personen (+12 Prozent).

Leicht gesunken (-0,4 Prozent) sind hingegen die Verkehrsunfälle mit Sachschaden.

Unerfreulich ist die Entwicklung bei der Anzahl verunglückter Rad- bzw. Pedelecfahrer. Sie stieg um 100 auf 333 Personen, das bedeutet einen Anstieg um 42,9 Prozent.

Erfreulich ist die Entwicklung bei den 18 bis 24-Jährigen - den sogenannten „Jungen Fahrern“. Hier sank zum dritten Mal in Folge die Zahl der Verunglückten. Mit nunmehr 217 Personen stellt dies den niedrigsten Wert seit 22 Jahren dar.

Einzelheiten zur Verkehrsunfallentwicklung entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Statistik.