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Sicherheit und Gewalt in NRW

Fragebogen Sicherheit und Gewalt in NRW
Sicherheit und Gewalt in NRW
Im Herbst 2019 werden bei einer landesweit repräsentativen Bevölkerungsbefragung 60.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen zu ihrem Sicherheitsgefühl und ihrer Kriminalitätsbelastung befragt.

Im Mühlenkreis beteiligen sich die Kommunen Espelkamp und Rahden.
KPB MI-LK / Thomas Bensch

Die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) ist hierbei für die Inhalte und die wissenschaftliche Begleitung der Studie verantwortlich, die im Auftrag des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (IM NRW) und des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW) durchgeführt wird. Mit der Durchführung einer Befragung wurde das Umfrageinstitut infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaften -  beauftragt.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, und Herbert Reul, Minister des Innern des Landes NRW, bitten 60.000 Bürgerinnen und Bürger darum, sich an der anonymen Befragung zu beteiligen.

Hier geht es zur Videobotschaft...

Themenfelder der Befragung

Die landesweite Befragung soll umfangreiche Erkenntnisse zum Thema Sicherheit und zu verschiedenen Erscheinungsformen körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie zu Gewalt in Partnerschaften liefern. Dabei werden insbesondere folgende Themenbereiche berücksichtigt:

  • Kriminalitätseinstellungen und Sicherheitsgefühl
  • Häufigkeit von Gewalterfahrungen
  • Erscheinungsformen und Entstehungszusammenhänge von Gewalt
  • Anzeigeverhalten von Gewaltopfern
  • Gesundheitliche und seelische Folgen für Gewaltopfer
  • Zufriedenheit mit Hilfeangeboten

Ziel der Befragung

Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) bilden das sogenannte Hellfeld ab. Dabei handelt es sich um Straftaten, die der Polizei bekannt geworden sind. Der Umfang des Dunkelfeldes, also der Straftaten, die der Polizei nicht angezeigt wurden, kann nur vermutet werden. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens möchte jedoch mehr Klarheit über die Sicherheitslage, um künftige kriminalpolitische und -strategische Entscheidungen bestmöglich treffen zu können. Neben strukturellen Erkenntnissen zu Gewaltstraftaten aus dem Hell- und Dunkelfeld sollen das Sicherheitsgefühl der Menschen in Nordrhein-Westfalen sowie die Zufriedenheit mit Hilfeangeboten für Opfer von Gewaltverbrechen erfasst werden. Die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger ist von besonderer Bedeutung, um die Präventionsarbeit und den Opferschutz in Nordrhein-Westfalen professionell gestalten zu können.