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Minden: Gärtnerbande schädigt Seniorin

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Minden: Gärtnerbande schädigt Seniorin
Polizei warnt vor Masche
PLZ
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Polizei Minden-Lübbecke
Polizei Minden-Lübbecke

Eine Gruppe von mutmaßlichen Gärtnern hat am vergangenen Dienstag (10. Mai) eine Seniorin (83) in Todtenhausen offenbar geschädigt. Dabei gelang es den Männern für die Erbringung simpler Gartenarbeiten eine dem Anschein nach unangemessene Summe zu erhalten. Die Polizei warnt vor der Masche.

Den Angaben zufolge hatte die Mindenerin in einer Tageszeitung ein Inserat über Gartenarbeit gelesen und daraufhin die angegebene Rufnummer gewählt. In der Folge verabredete sie einen Besichtigungstermin, für Montag, 9. Mai. Im Rahmen der Grundstücksbegehung mit einem Mann besprachen beide Parteien einen Betrag, zudem forderte der Mann eine Anzahlung in Höhe von mehreren Hundert Euro, die er auch erhielt.

Am späten Vormittag des Folgetags rückte der Mann zusammen mit vier weiteren männlichen Helfern beim Grundstück der 83-Jährigen an und erledigte dort rund 2,5-stündige Gartenarbeiten. Die Frau staunte nicht schlecht, als man nach Abschluss der Tätigkeiten eine um mehrere Hundert Euro höhere Summe als zuvor vereinbart forderte. Trotz dessen kam die Seniorin der Aufforderung der Männer nach und händigte das Geld aus. Erst später bemerkte sie, dass man zudem eine Geldkassette im Haus gewaltsam geöffnet hatte.

Während der Handlungen traten die mutmaßlichen Gärtner unseriös und aufdringlich auf. Dabei fragte man die Mindenerin auch, ob sie Schmuck zu verkaufen habe und ob sie nicht ihre Terrasse reinigen lassen wolle. Ferner rückte ein Auto in den Fokus eines möglichen Verkaufs.

Die Ermittler warnen vor dem erneuten Auftreten dieser oder ähnlicher Tätergruppen im Kreisgebiet. Grundsätzlich sollte Fremden kein Zutritt zu den Wohnräumen gewährt werden. Über Preisverhandlungen für entsprechende Dienstleistungen sollten Betroffene immer mit Angehörigen oder Freunden Rücksprache halten und im Zweifelsfall die Polizei informieren oder diese direkt an Ort und Stelle hinzuziehen, so der Tipp der Beamten.

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