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Polizeiliche Kriminalstatistik

Bild zeigt Titelseite der Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik
Zahlen, Daten, Fakten zur Kriminalitätsentwicklung im Mühlenkreis
KPB MI-LK / Thomas Bensch

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 vorgestellt

Abermals sind die Kriminalitätszahlen im Mühlenkreis auf einem größtenteils stabilen Wert. „Wir registrierten im Jahr 2020 insgesamt 14.176 Straftaten im Mühlenkreis. Das sind 1,28 Prozent mehr als im Jahr 2019, aber auch gut 1.000 weniger als 2017“, resümierte Landrätin Anna Katharina Bölling am 8. März im Rahmen der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik: „Damit liegen wir weiterhin deutlich unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 15.552 Delikten sowie dem Höchststand von 17.091 Delikten im Jahr 2014.“

Aufklärungsquote

Die Anzahl der aufgeklärten Delikte nahm gegenüber dem Vorjahr um 21 (+0,27%) Fälle zu. Die Zahl stieg von 7.684 auf 7.705 Fälle. Es wurde eine Aufklärungsquote von 54,35% erzielt, die gegenüber 2019 knapp um 0,55 Prozent-Punkte niedriger lag. Der Zehnjahresdurchschnitt liegt hier bei 51,15 Prozent.

Wohnungseinbrüche

Nach den Rückgängen der letzten Jahre haben wir trotz Pandemie einen Abstieg der Fallzahlen zu verzeichnen. In Zahlen ausgedrückt: von 273 (2019) auf jetzt 342 Delikte. Das ist zwar ein Zuwachs um 69 Fälle, doch der aktuelle Wert liegt im 10-Jahresvergleich noch auf einem niedrigen Niveau. Zum Vergleich: 2015 galt es noch 721 und damit mehr als doppelt so viele Fälle zu bearbeiten.

Straßenkriminalität

Einen erfreulichen Abwärtstrend bilden die Zahlen zur Straßenkriminalität ab. Der Begriff umfasst die Deliktsbereiche, die überwiegend im öffentlich zugänglichen Bereich (Straßen, Wege, Plätze) begangen werden. Dies sind zum Beispiel Körperverletzungen, Raub, Diebstähle aus Kraftfahrzeugen, Sachbeschädigungen und Taschendiebstahl.
Nach 3.704 Fällen im Jahr 2019 hat der Wert um 185 Taten jetzt auf 3519 Delikte abgenommen. Dies stellt eine Abnahme von knapp 5 Prozent (Genau 4,99 %) dar.

Häusliche Gewalt

Bei Fällen von häuslicher Gewalt zeichnete sich im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung ab. Sie sank von 515 auf 460 registrierte Fälle. Dies bedeutet einen Rückgang von fast 11 Prozent.

Kriminalitätsbelastung leicht gestiegen

In Bezug auf die Kriminalitätsbelastung für 2020, also die Anzahl der registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt der Kreis Minden-Lübbecke mit 4.567 um 58 Fälle über dem Vorjahresniveau. Noch 2016 hatte der Wert bei 5.146 gelegen. „So lässt sich heute festhalten, dass es sich in puncto Sicherheit - aus objektiver Sicht - gut leben lässt“, so Landrätin Anna Katharina Bölling.

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