Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Polizeiliche Kriminalstatistik

Bild zeigt Titelseite der Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik
Zahlen, Daten, Fakten zur Kriminalitätsentwicklung im Mühlenkreis
KPB MI-LK / Ralf Steinmeyer

Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 vorgestellt

Die Kriminalität im Kreis Minden-Lübbecke ist 2017 gesunken. Die Polizei registrierte einen Rückgang um 5,25 Prozent. „Dies stellt den niedrigsten Wert seit mindestens 15 Jahren dar“, sagte Landrat und Behördenleiter Dr. Ralf Niermann am 7. März anlässlich der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2017.

 

Rückgang der Fallzahlen - Leicht gesunkene Aufklärungsquote

Die Anzahl der registrierten Straftaten 2017 sank von 16.049 Fällen in 2016 um 842 Taten auf 15.207 Fälle. Die Aufklärungsquote fiel erstmals seit 2011 knapp unter die 50 Prozent Marke. 2016 betrug die Aufklärungsquote 52, 2 %. 2017 waren es 49,3 %.

 

Deutlicher Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen

Erneut ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im Kreis Minden-Lübbecke zurückgegangen. Sank die Zahl 2016 schon um annähernd 20 Prozent, so setzte sich der erfreuliche Trend auch 2017 mit einem Rückgang um 12,2 % fort. Wurden 2016 noch 581 derartige Taten registriert, sank die Zahl für 2017 um 71 auf 510 Einbrüche. Die Aufklärungsquote verringerte sich leicht von 19,1 % (2016) auf nunmehr 16,8 %.

 

Kriminalitätsbelastung gesunken

Die Kriminalitätsbelastung, also die Anzahl der registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreis Minden-Lübbecke mit einem Wert von 4.876 klar unter dem Niveau des Vorjahres mit noch 5.146. Damit verringerte sich das Risiko, Opfer einer Straftat im Mühlenkreis zu werden, um 270 Fälle pro 100.000 Einwohner.

 

Entwicklung der Zahlen der Tatverdächtigen

Insgesamt wurden 5.923 Tatverdächtige im Jahr 2017 ermittelt. Dies bedeutete einen Rückgang um 699 Personen gegenüber 2016. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sank um 19 Prozent auf 1.699 Personen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den ermittelten Straftätern lag mit 28,68 % um 3,02 Prozent-Punkte niedriger als der Vorjahreswert (31,7 %). Der Bevölkerungsanteil der nichtdeutschen Einwohner sank im Kreis um 4,53 % (5,42%).

 

Straßenkriminalität

Im vergangenen Jahr stieg die Straßenkriminalität im Kreisgebiet um 6,7 % an. Wurden 2016 insgesamt 4.242 Delikte gezählt, so registrierte die Polizei für 2017 nunmehr 4.527 Fälle. Ursächlich dafür waren die Anstiege bei den Sachbeschädigungen und den Diebstählen aus Pkw. Der Begriff Straßenkriminalität umfasst nach der Polizeilichen Kriminalstatistik die Deliktsbereiche, die überwiegend im öffentlich zugänglichen Bereich (Straße, Wege, Plätze) begangen werden.